Rechtsanwalt
MMag. Wolfgang Ebner

Urkundenfälschung und Urkundenunterdrückung

Rechtsanwalt MMag. Wolfgang Ebner in Wien vertritt Sie bei Polizei und Gericht in Verfahren wegen Urkundenfälschung oder Urkundenunterdrückung.

Im Folgenden finden Sie einen groben Überblick zu den einzelnen Straftatbeständen. Wenn Ihnen Urkundenfälschung, Urkundenunterdrückung oder ein anderes Delikt vorgeworfen wird, kontaktieren Sie mich einfach wegen eines Beratungstermins.

In dringenden Fällen bin ich ständig erreichbar:
0664/919 40 92.

 Urkundenfälschung (§ 223 StGB)

 Urkundefälschung begeht, wer

  • eine falsche Urkunde herstellt oder eine echte Urkunde verfälscht
  • mit dem Vorsatz, dass sie im Rechtsverkehr gebraucht wird
  • zum Beweis eines Rechtes, eines Rechtsverhältnisses oder einer Tatsache.

Urkundenfälschung begeht ebenso,

  • wer eine falsche oder verfälschte Urkunde im Rechtsverkehr gebraucht
  • zum Beweis eines Rechtes, eines Rechtsverhältnisses oder einer Tatsache.

Es gibt also zwei Varianten dieses Delikts: Die Fälschung oder Verfälschung einer Urkunde mit dem Vorsatz, sie zu Beweiszwecken zu verwenden. Die Urkunde muss jedoch nicht dazu Verwendet werden. Es reicht der Vorsatz. Die zweite Variante besteht im Gebrauch gefälschter oder verfälschter Urkunden. Die Fälschung kann auch ein Dritte besorgt haben. Allerdings muss der Vorsatz darauf gerichtet sein, eine Urkunde zu verwenden.

Das Strafmaß besteht in einer Freiheitsstrafe bis zu 1 Jahr oder einer Geldstrafe bis zu 720 Tagessätzen.


Fälschung besonders geschützter Urkunden (§ 224 StGB)

Mit einer Freiheitsstrafe bis zu 2 Jahren wird eine Urkundenfälschung bestraft, wenn eine in- oder ausländische öffentliche Urkunde, ein Testament oder eine sonstige letztwillige Verfügung oder bestimmte Wertpapiere davon betroffen sind.


Urkundenunterdrückung (§ 229 StGB)

Eine Urkundenunterdrückung begeht, wer

  • eine Urkunde
  • über die er nicht oder nicht allein verfügen darf
  • vernichtet, beschädigt oder unterdrückt
  • mit dem Vorsatz, zu verhindern, dass sie im Rechtsverkehr gebraucht wird
  • zum Beweis eines Rechtes, eines Rechtsverhältnisses oder einer Tatsache.

Das Strafmaß besteht in einer Freiheitsstrafe bis zu 1 Jahr oder einer Geldstrafe bis zu 720 Tagessätzen.

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